Body in Balance Gesund abnehmen Angebot Kontakt Rauchen und Ernährung Ernährung in den Wechseljahren Ernährung in der Schwangerschaft Kinder- und Jugendernährung Seniorenernährung Sportlerernährung Rezepte Monatstipps
Startseite Monatstipps Monatstipp März 2011

Monatstipps


Monatstipp Mai 2012 Monatstipp April 2012 Monatstipp März 2012 Monatstipp Februar 2012 Monatstipp Januar 2012 Monatstipp Dezember 2011 Monatstipp November 2011 Monatstipp Oktober 2011 Monatstipp Sept. 2011 Monatstipp August 2011 Monatstipp Juli 2011 Monatstipp Juni 2011 Monatstipp Mai 2011 Monatstipp April 2011 Monatstipp März 2011 Monatstipp Februar 2011 Monatstipp Januar 2011



Monatstipp März 2011

Brokkoli


Herkunft

Brokkoli ist eng mit dem Blumenkohl verwandt und stammt möglicherweise von derselben Urpflanze ab. Brokkoli ist ebenso wie Blumenkohl und Rosenkohl ein Kreuzblütengewächs. Brokkoli stammt ursprünglich aus Kleinasien und kam mit Seefahrern nach Italien. Bereits die Etrusker und Römer schätzten ihn und er ist seit der Antike ein wichtiger Bestandteil der italienischen Küche. Der Name Brokkoli stammt vom lateinischen Wort "brachium", was soviel bedeutet wie "Zweig" oder "Arm". Damit wird auf die baumähnliche Form des Brokkoli Bezug genommen.

Die Hauptanbaugebiete von Brokkoli in Europa sind die westlichen Mittelmeer- länder, speziell die Gegend um Verona.

Aussehen

Broccoli - Der "italienische Spargel" wie er auch genannt wird, ist vielfältig verwendbar, nährstoffreich und lecker. Er wächst ähnlich wie Blumenkohl, ist aber tiefgrün bis blaugrün. Die "Röschen" beim Brokkoli bestehen, wie beim Blumenkohl, aus den noch nicht voll entwickelten Blütenständen, allerdings sind die Knospen schon deutlich zu erkennen.

Nährwertangaben

Brokkoli hat fast doppelt so viel Vitamin C wie Blumenkohl und das 16-fache an Vitamin A sowie einen deutlich höheren Anteil an Spurenelementen und Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium. Außerdem ist Brokkoli reich an Carotin und zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen (beispielsweise: Flavonoide, Indole, und Isothiocynate) die krebshemmend wirken sollen.

Nährwerte in 100 g gekochtem Brokkoli:

Ballaststoffe: 2,7 g
Eiweiss: 2,8 g
Fett: 0,2 g
Kalorien: 22 kcal
Kalium: 324 mg
Kalzium: 87 mg
Magnesium: 24 mg
Phosphor: 65 mg
Eisen: 0,8 mg
Zink: 0,6 mg
Wasser: 21,9 g

Verwendung in der Küche

Nur wenige Gemüse sind so vielfältig einsetzbar wie die Blütenstände und Stängel des Brokkolis. Roh und gekocht als Salat, als Beilage zu Fleischgerichten, in Aufläufen, auf Pizzen oder als Schaumsüppchen - Broccoli ist nicht nur schmackhaft, sondern auch optisch ein Hochgenuss.

Zubereitung

Meist wird Broccoli gegart, er sollte nicht gekocht werden. Die Nährstoffverluste können dabei enorm sein. Sehr schonend ist das Dampfgaren, das auch die sekundären Pflanzenstoffe im Broccoli behält. Kochzeit von Brokkoli: 3 - 4 Minuten reichen zum garen und Nährstoffe gehen so nicht verloren.

Zur Beurteilung der Frische, reicht ein Blick auf Farbe und Form: Die Blütenstände sollen noch geschlossen und saftig grün sein. Tritt eine gelbliche Verfärbung des Broccolis auf, ist er überlagert. Um die Blütenstände frisch zu halten, wird Broccoli meist in Frischhaltefolie verpackt. Die Folie erhält dem Gemüse die Feuchtigkeit. Nach dem Einkauf sollte Broccoli schnell verarbeitet werden. Im Kühlschrank hält sich das Gemüse in Folie verpackt und im Gemüsefach gelagert etwa zwei Tage ohne größere Nährstoffverluste. Broccoli kann auch gut im Tiefkühler aufbewahrt werden.

Wissenswertes über Brokkoli

Da dieses Gemüse viel Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, trägt es auch den Namen „Anti-Krebs-Gemüse“. Weil seine Vitamine die Zellen vor Angriffen der Krebszellen schützen sollen.

Wegen des hohen Gehalts an sekundären Pflanzenstoffen, besonders an Flavonoiden, wird dem Broccoli auch eine heilende Wirkung zugeschrieben. Er soll den Magenkeim Helicobacter pylori und seine schädliche Wirkung auf das Verdauungssystem bekämpfen. Außerdem soll er Infektionen des Urogenitaltraktes (z.B. Blasenentzündung) vorbeugen. Auch bei der benignen Prostatahyperplasie (BPH) scheint Broccoli hilfreich zu sein.